Die Schulsanitäter

Wir, die 22 Schulsanitäter aus den Klassen 9-12, treffen uns regelmäßig nach der Schule, um unsere Kenntnisse in der Ersten Hilfe aufzufrischen und zu erweitern. Durch Fallbeispiele, die v.a. dem Schulalltag nahe Notfallsituationen darstellen, können wir uns so sehr gut auf einen Ernstfall vorbereiten und unseren Mitschülern und Lehrern im Notfall beistehen.
In den Pausen stehen immer vier bis fünf Schulsanitäter zur Notfallversorgung zur Verfügung. Wir sind im Kollegstufengebäude im extra eingerichteten Sanitätsraum zu finden. Der Raum ist mit einer Liege ausgestattet, um unsere Patienten angemessen zu versorgen. Zu unserer Ausrüstung gehören neben dem benötigten Verbandsmaterial mehrere Notfalltaschen, eine mobile Trage, Beatmungsmasken mit Beutel, eine variabel einsetzbare Halskrause, Blutdruckmanschetten und Geräte, die den Blutzuckerspiegel feststellen können, sowie auch ein Defibrillator.
Während des Unterrichts und am Nachmittag sind die diensthabenden Schulsanitäter durch eine Durchsage im Sekretariat zu erreichen und können so im Bedarfsfall alarmiert werden.
Alle Schulsanitäter haben an einer Grundausbildung in Erster Hilfe teilgenommen. Einige der Älteren haben sogar Sanitätsausbildungen beim BRK absolviert und befinden sich damit auf dem Weg zum Rettungssanitäter.

 

Die Aufgabenbereiche des Sanitätsdienstes an der Schule sind:

  • bei kleineren Verletzungen Erste-Hilfe leisten
  • bei größeren Verletzungen Basismaßnahmen treffen bis der Rettungsdienst kommt
  • Bereitschaftsdienst bei Schulveranstaltungen, z.B. Sportturnieren oder Schulveranstaltungen

 

Bayerischer Schulsanitätsdienst-Wettbewerb

Am Freitag, dem 14. Mai, nahmen zwei Gruppen der Schulsanitäter des Gymnasium Scheinfelds erstmals an einem bayernweiten Wettbewerb in Pleinfeld teil. In Stufe II (6. bis 9. Klasse) traten sechs Schülerinnen an, während die Gruppe der Stufe III (10. bis 13. Klasse) nur aus drei Startern bestand. Nicht nur stellten die Teilnehmer ihr Erste-Hilfe-Wissen unter Beweis, sondern es mussten zudem noch viele Fragen über das Rote Kreuz, seine Gründung und Entwicklung beantwortet werden, da der Wettbewerb unter dem Motto "Henry Dunant", dem Gründer der Organisation lief. Da wir diese Thematik bei einem vorhergehenden Treffen ausführlich besprochen und anschließend verinnerlicht hatten, konnten wir das durchaus anspruchsvolle Quiz recht gut lösen. Auch der praktische Teil kam nicht zu kurz, zwei Unfalldarstellungen, die auch recht komplex waren, mussten bewältigt und mehrere Patienten auf einmal versorgt werden. Nachdem dieser doch etwas stressige Teil des Tages bestanden war, fanden im Anschluss an den Wettbewerb noch Fortbildungen statt. So konnte man sich unter Anderem bei der Aktion "Discofieber" über die Gefahren von Alkohol und die Vermeidung von daraus resultierenden Unfällen schlau machen oder zwei Sanitäter der Bundeswehr über ihren Beruf ausfragen.
Alles in Allem schnitten wir letztendlich recht passabel ab. Die Gruppe der Stufe II erreichte den 12. Platz von 26 und die Gruppe der Stufe III wurde Achter von 15. Für eine erstmalige Teilnahme und die Tatsache, dass sich für eine Gruppe nur drei Teilnehmer fanden ist das Ergebnis aber recht gut. In jedem Fall war der Tag für uns in vielerlei Hinsicht eine Bereicherung, da wir unsere Kenntnisse erproben aber auch weiter ausbauen konnten. Ein großes Dankeschön geht natürlich an unsere hochmotivierten Begleiter aus der Lehrerschaft, Herrn Scheibenberger und Frau Treuheit, die für die verhinderte Frau Rudloff einsprang. Nichtsdestotrotz möchten wir Frau Rudloff an dieser Stelle ebenfalls danken, da sie schon seit Langem versucht hatte dem Gymnasium Scheinfeld eine Teilnahme zu ermöglichen und dies nun auch geklappt hat. Auch bei Steve Sträßer vom Roten Kreuz, der uns auf den Wettbewerb vorbereitet hat und als Begleitung mit von der Partie war möchten wir uns bedanken.
Bedanken möchten wir uns bei der Schulleitung für die Unterstützung unserer Arbeit und dem Fördererverein für die Bereitstellung der finanziellen Mittel, die unsere Arbeit erst möglich machen.

F. Steger, K12

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