Grundsteinlegung am Gymnasium Scheinfeld – Die ersten Schritte sind getan

Am 1. Oktober 2018 wurde der Grundstein für das neue Gymnasium im Rahmen einer offiziellen Feier unter Anwesenheit zahlreicher geladener Gäste gelegt. Die INSIDER-Reporter waren dabei

Grundsteinlegung

Bereits am Morgen warf das Ereignis seinen Schatten voraus. In der Aula der Schule lagen mehrere, abgedeckte Platten. Deren Bestimmung wurde dem Betrachter jedoch sofort anhand des Schriftzuges klar: Grundsteine.

Um 13:30 Uhr war es dann soweit: Landrat Helmut Weiß eröffnete mit einem Grußwort die Feierlichkeiten zur Grundsteinlegung und gab somit den offiziellen Startschuss für die Baumaßnahme, zu der viele Gäste gekommen waren. Tatsächlich haben die Arbeiten bereits im Mai mit dem Abriss des Kollegstufengebäudes begonnen. Neben den verantwortlichen Akteuren der Planungs- und Architekturbüros, den Pfaller-Ingenieuren und der Firma BaurConsult waren auch die Vertreter der Politik, darunter die Mitglieder des Kreisrats, der Landtagsabgeordnete Hans Herold sowie der Scheinfelder Bürgermeister Klaus Seifert, anwesend. Selbstverständlich waren auch der Schulleiter Herr OStD Wolfram Schröttel, der selbst eine kurze Ansprache hielt, sowie weitere Vertreter der Schulfamilie des Gymnasiums vor Ort.

In seiner kurzen Ansprache erläuterte der Landrat den langen Weg von den ersten Gesprächen zwischen Schulleitung und Landratsamt im August 2014 bis hin zu den aktuellen Baumaßnahmen. Die Kosten für den Neubau belaufen sich voraussichtlich auf rund 24,5 Mio. €. Momentan läuft der 1. Bauabschnitt, in dem das Fachraumgebäude errichtet wird.

Der Schulleiter OStD Schröttel lobte in seiner Rede, dass die Bauarbeiten bisher reibungslos verlaufen seien und den Ablauf das Schulleben nicht beeinträchtigt hätten. Der leitende Architekt Herr Huhn fasste abschließend die Hoffnung aller Anwesenden zusammen, im zeitlichen und finanziellen Rahmen zu bleiben.

Mit drei angedeuteten Hammerschlägen wurde schließlich ein reibungsloser Verlauf des Bauvorhabens gewünscht, die Hoffnung geäußert, dass stets zufriedene Leute im Gebäude ein- und ausgehen werden. Zudem wurde der Absicht Ausdruck verliehen, der künftigen Schülergeneration mit dieser Baumaßnahme eine gute und beständige Bildungsgrundlage zu liefern.

Fotobeton – futuristischer Baustoff für ein modernes Gebäude

Der Grundstein wurde von der Firma Kaspar Röckelein KG aus Fotobeton, einer besonderen Form des Sichtbetons, gefertigt. Bei dieser Technik werden die Gestaltungselemente in die Oberfläche eingefräst.

Bis zur tatsächlichen Setzung des Grundsteines im dritten Bauabschnitt wird er, dort auch aufbewahrt werden.

Grundstein

Dass es sich bei der Verarbeitung von Fotobeton um ein technisch anspruchsvolles Verfahren handelt, hat unsere Recherche ergeben. Insgesamt waren deshalb wohl auch mehrere Versuche nötig, um ein qualitativ hochwertiges Ergebnis zu erzielen, wie man in der Aula an der Anzahl der Exemplare sehen konnte. Die Schablone mit dem Schriftzug kostete laut internen Quellen ca. 1.000 €.

Die Verwendung dieses modernen Werkstoffs passt somit zum modernen Stil des neuen Gymnasiums, bei dem viel mit Glas und Sichtbeton gearbeitet werden wird.

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