Schulprofil

Gymnasium Scheinfeld – Erziehungspartnerschaft

Leitgedanken

Am Gymnasium Scheinfeld herrscht eine familiäre Atmosphäre.

Am Gymnasium Scheinfeld verstehen sich Schüler, Eltern und Kollegium als Gemeinschaft.

Am Gymnasium Scheinfeld heißen wir Schüler und ihre Eltern willkommen.

Am Gymnasium Scheinfeld suchen und pflegen wir das persönliche Gespräch.

Am Gymnasium Scheinfeld werden Schüler mit besonderem Betreuungsbedarf und ihre Eltern bestmöglich betreut.

Am Gymnasium Scheinfeld bringen sich Eltern ins schulische Leben ein.

Am Gymnasium Scheinfeld verstehen wir Schulentwicklung als Prozess.

Am Gymnasium Scheinfeld herrscht eine familiäre Atmosphäre

Am Gymnasium Scheinfeld mit seinen nur über 500 Schülern und seinem ländlichen Einzugsgebiet herrscht eine familiäre Atmosphäre. Das Kollegium umfasst ca. 55 Lehrkräfte. Man lernt sich an unserer Schule schnell kennen, was auch daran liegt, dass die Elternschaft traditionell rege an den angebotenen Informationsveranstaltungen wie Elternsprechzeiten und Elternabenden sowie pädagogischen Veranstaltungen teilnimmt.

Die Schulnachrichten informieren ebenso wie die Schulhomepage über aktuelle Ereignisse und Termine und nennen Möglichkeiten der Kontaktaufnahme.

Der enge Kontakt zwischen Eltern und Lehrern sowie die gute Absprache im Kollegium ermöglicht es der Schule schnell und flexibel auf die individuellen Probleme unserer Schüler zu reagieren. Fachlehrer, Klassenleiter, Vertrauenslehrkräfte, Stufenbetreuer, Beratungslehrkraft und Schulpsychologin arbeiten eng mit der Schulleitung und den Eltern zusammen. Schüler mit besonderem Betreuungs- und Förderbedarf werden von ihnen eigens zugewiesenen Betreuungslehrern (Lehrerförderstunden), den Stufenbetreuern und gegebenenfalls einer Schulbegleitung betreut.

In den letzten Jahren wurden Veränderungen in den familiären Strukturen und z.T. gewandelte Erwartungen von Erziehungsberechtigten in den Blick genommen: Im Fall der Berufstätigkeit beider Eltern, bei Patchwork-Familien und Alleinerziehenden gibt es einen anderen Bedarf an flexiblen Lösungen bei Kommunikation und Beratung. Die Kontaktaufnahme mit den unterrichtenden Kollegen und unserem Beratungsteam ist am Gymnasium Scheinfeld vielfältig und niederschwellig möglich und wird von den Eltern gerne angenommen.

Andere gesellschaftliche Entwicklungen schlagen sich weniger in unserer pädagogischen Arbeit nieder. Die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund in die Klassen verläuft bisher problemlos.

Insgesamt wird die Erziehungspartnerschaft am Gymnasium Scheinfeld real gelebt.

Eine dauerhaft fest an der Schule verankerte schulpsychologische Betreuung wird in Zukunft helfen, mit den Eltern noch enger zusammenzuarbeiten und Hilfsangebote noch intensiver zu gestalten.

Die Kommunikation wird durch elektronische Formen der Elterninformation weiter verbessert.

Am Gymnasium Scheinfeld verstehen sich Schüler, Eltern und Kollegium als Gemeinschaft.

Willkommenskultur

Am Gymnasium Scheinfeld heißen wir Schüler und ihre Eltern willkommen.

Unser Gymnasium bemüht sich seit vielen Jahren, den Fünftklässlern den Wechsel an unsere Schule so leicht wie möglich zu machen. Die Schulhausöffnung an einem Samstag im März richtet sich an die zukünftigen Fünftklässler und bietet auch ihren Eltern einen tiefen Einblick in unser Gymnasium. Eine Willkommenszeitung und die Klassenelternabende mit allen unterrichtenden Kollegen der 5. Klassen festigen diesen Kontakt mit der Schule am Schuljahresbeginn.

Doch nicht nur unseren Fünftklässlern und ihren Eltern steht die Schule vielfältig offen.

Bei allen Schulveranstaltungen bemühen sich Schulleitung und Kollegen darum, dass sich die Eltern willkommen fühlen.

Kommunikation

Am Gymnasium Scheinfeld suchen und pflegen wir das persönliche Gespräch.

Deswegen wird auf die Einführung einer Dienst-E-Mail-Adresse für Lehrkräfte auf Wunsch der Eltern- und Schülervertreter im Schulforum verzichtet. Ausgenommen sind Funktionsinhaber, die von Dienst wegen Kontakte außerhalb der Schule pflegen müssen.

Elternsprechstunden

Trotz der Berufstätigkeit oft beider Eltern und weiter Wege hat sich das Angebot fester Sprechstunden der Lehrkräften am Vormittag bewährt und sollte beibehalten werden.

Darüber hinaus sind selbstverständlich Terminabsprachen außerhalb der Sprechstunde jederzeit über das Sekretariat möglich.

Viele Lehrkräfte halten schon telefonischen Kontakt mit den Eltern. Vorteil gegenüber E-Mail: Es sind längere persönliche Gespräche ohne großen Aufwand möglich.

Elternsprechabende

Die Zusammenlegung der beiden Elternabende im ersten Schulhalbjahr hat sich bewährt. Der längere Zeitrahmen ist nach Ansicht der Eltern und der Kollegen für die Funktion des Elternabends ausreichend: Informationen über Leistungsstand und Verhalten der Schüler können weitergegeben werden. Fachliche und pädagogische Beratung sprengen den Rahmen und sind nur im zeitlich angemessen Elterngespräch sinnvoll.

Die Buchung ist per Anruf möglich und trägt zur Entspannung am Abend selbst bei.

Klassenelternabende

Separater Termin für die 5. Jahrgangsstufe zu Beginn des Schuljahres

Der Abend dient zum Kennenlernen der vielen neuen Lehrkräfte und zur Information über pädagogische Schwerpunkte, Arbeitsorganisation u. Dgl.

Jahrgangsstufenspezifische thematische Schwerpunkte und Informationen

Den Elternabenden der einzelnen Klassen wird eine Informationsveranstaltung für die Jahrgangsstufe (z. B. Skilager, Jahrgangsstufentests, Mediennutzung, Pubertät) vorgeschaltet. Sinnvoll ist die Einbindung der Stufenbetreuer.

Zusätzliche Austauschmöglichkeiten

Auch an die Möglichkeit des informellen Austauschs (Stammtisch) ist zu denken. Dies wird in den 5. Klassen immer wieder durch Klassenelternsprecher (ohne Lehrkraft) durchgeführt.

Elternversammlungen und -informationsveranstaltungen

Regelmäßige, jahrgangsstufenbezogene Informationsveranstaltungen zu Themen wie Lernorganisation, Suchtprävention, Mobbing, Umgang mit den neuen Medien oder Sexualaufklärung sind sinnvoll. Die Schule ist hier kompetenter Ansprechpartner und tritt regelmäßig in Kontakt mit den Eltern.

Eine Institutionalisierung von Elternstammtischen oder Elternwandertagen erscheint hingegen weniger sinnvoll.

Die Schulnachrichten und weitere Elternschreiben in elektronischer Form (ESIS) sind als Element der aktiven Teilnahme und der Information der Eltern bereits implementiert.

Am Gymnasium Scheinfeld werden Schüler mit besonderem Betreuungsbedarf und ihre Eltern bestmöglich betreut

Am Gymnasium Scheinfeld werden Schüler mit besonderem Betreuungsbedarf und ihre Eltern bestmöglich betreut. So haben wir an unserer Schule mehrere Kinder mit Besonderheiten, deren Stärken und Schwächen gefordert und gefördert werden müssen und sollen. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit Eltern, Mobilem Sozialen Dienst (MSD) und Jugendamt. Die betroffenen Lehrkräfte werden jedes Schuljahr in mehreren Veranstaltungen auf diese Aufgaben vorbereitet und stehen in Kontakt mit den betroffenen Klasseneltern. Wir am Gymnasium Scheinfeld, Schüler, Eltern, Kollegium und Schulleitung wollen gemeinsam erreichen, dass aus Integration Inklusion werden kann.

Am Gymnasium Scheinfeld bringen sich Eltern ins schulische Leben ein.

Allgemeines Schulleben

Bei der Organisation des Schulfestes, Vorträgen und kleineren Renovierungsarbeiten erfolgte bereits eine besonders enge Zusammenarbeit der Schule mit den Eltern.

So sind Elternbeirat und Schüler bei der Gestaltung des Schulhauses mit tätig. Die Eltern werden aktiv in die Veranstaltungen von Arbeitsgruppen, wie der Theater AG, der Astronomie AG, dem Literaturkreis oder den Schulsanitätern eingebunden und helfen in Mensa und Bibliothek mit.

Darüber hinaus engagieren sich Eltern z.B. bei Veranstaltungen und steuern zusammen mit Schülern durch Verkaufsstände auf Märkten zur Finanzierung schulischer Projekte bei. Der Elternbeirat organisiert in den Ferien regelmäßig Haushaltsführungskurse für Schüler.

Förderverein

Der Förderverein des Gymnasiums unterstützt die Schule nach Kräften und die Verbindung wird durch einen Vertreter des Kollegiums gewährleistet.

Am Gymnasium Scheinfeld verstehen wir Schulentwicklung als Prozess

Evaluation der Schüler und Eltern der 5. Klassen

Frau Barbara Zink hat in Ihrer Funktion als „Gelenk“ zwischen Grundschule und Gymnasium vor zwei Jahren eine Evaluation über die Zufriedenheit, Nöte und Anregungen von Schüler und Elternseite implementiert.

Nach Auswertung ist ersichtlich, dass sich Schüler und Eltern äußerst positiv über den geglückten Wechsel ans Gymnasium Scheinfeld geäußert haben. Auch sonst bekommt unsere Schule und damit die Zusammenarbeit von Eltern, Schülern und Lehrern durchweg gute oder sehr gute Bewertungen.

Weitere Evaluation

Eine interne Evaluation unter Kollegen und Eltern kann weitere wichtige Impulse für die Schulentwicklung geben.

Dieses Dokument zur Erziehungspartnerschaft am Gymnasium Scheinfeld verstehen wir als Zusammenfassung und Leitlinie für unserer gemeinsame Arbeit zum Wohl der Schüler.

Scheinfeld, 20.10.2014

Schulleitung Elternbeirat Kollegium Schülerschaft

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