Experimente antworten

Vier Schüler/innen des Gymnasiums Scheinfeld gewinnen Superpreis beim Wettbewerb „Experimente antworten 20/21“

Bayernweit gab es in diesem Jahr mehr als 2300 eingereichte Arbeiten beim Landeswettbewerb „Experimente antworten“; 54 Schüler/innen arbeiteten alle drei Runden mit großem Erfolg. Darunter waren auch Paulina, Lian (beide Jahrgangsstufe 6), Ben und Mona (beide Jahrgangsstufe 7). Sie erhielten neben den Preisen für die einzelnen Runden (ein besonderes Periodensystem, ein Hygrometer und ein Kraftmesser) nun den sogenannten Superpreis. Es handelt sich hierbei um ein Laborgeräte Set der Sponsoren des Wettbewerbs.

 

In der ersten Runde ging es v.a. um Experimente mit Silber. So wurde dort z.B. untersucht, wie man angelaufenes Silber wieder zum Glänzen bringt.

In der zweiten Runde erforschten die jungen Naturwissenschaftler Möglichkeiten der Kühlung und stellten selbst einen Ice-Pack her. Selbst gemachtes Eis musste ohne einen Gefrierschrank zu benutzen eingefroren werden.

In der dritten und letzten Runde wurde die Reißfestigkeit von Schnüren untersucht.

 

Experimentiererinnen

 

Wegen der Pandemie konnte die Verleihung des Superpreises nicht wie sonst üblich im Ehrensaal des Deutschen Museums in München stattfinden. So wurden die Preise durch den Schulleiter des Gymnasiums Herrn Schröttel feierlich in Scheinfeld überreicht. Digital wurde dafür eine Präsentation mit Grußworten von Herrn Staatsminister Prof. Dr. Michael Piazolo zur Verfügung gestellt.

 

Seit Anfang Oktober läuft nun wieder die erste Wettbewerbsrunde 2021/22, die auf der Homepage des Kultusministeriums eingesehen werden kann.

 

 


Mehrfacher Preisträger des Landeswettbewerbs „Experimente Antworten“ Jonas W.


Um die Freude am Experimentieren und an den Naturwissenschaften zu wecken, können dreimal pro Schuljahr Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5-8 eine Experimentieraufgabe zu einem naturwissenschaftlichen Phänomen ausarbeiten. So bewältigt Jonas W. bereits seit der fünften Jahrgangsstufe naturwissenschaftliche Phänomene und das selbstständig, zuhause und mithilfe von Alltagschemikalien und -geräten aus Drogerie und Baumarkt.

 

Heuer hat sich Jonas mit dem Prinzip der Chromatografie beschäftigt und die in Zaubermalstiften enthaltenen Farbmittel untersucht. Da der Sechstklässler die Aufgaben sehr gut auswertete und nachvollziehbar sowie anschaulich dokumentierte, erhielt Jonas einen kleinen Sachpreis in Form eines lasergravierten Regenbogenstifts. Als Anerkennung für die besonders gute Ausarbeitung zum Thema Kristalle und Kristallzucht bekam der Schüler Magnetitkristalle geschenkt. Diese schon vom römischen Schriftsteller Plinius dem Älteren beschriebenen Eisenoxidverbindungen werden heute unter anderem als Baustoff, als Pigment und in der Halbleiterelektronik eingesetzt. Wahrscheinlich dienen eingelagerte Magnetitkörner Vögel, Bienen aber auch Bakterien zur Orientierung im Erdmagnetfeld.

OStRin N. Köstner

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