Herzlich willkommen auf der offiziellen Seite des Oliver-Twist-Musicals,
präsentiert vom Gymnasium Scheinfeld

Termine:

Es werden vier Aufführungen stattfinden:
- Mittwoch    12. Juli 2017
- Donnerstag 13. Juli 2017
- Freitag         14. Juli 2017
- Samstag      15. Juli 2017

Hintergrund:

Oliver Twist ist ursprünglich ein englischer Roman, geschrieben von Charles Dickens. Die Erstveröffentlichung war 1839, also zur Zeit der beginnenden Industrialisierung in England. Diese Epoche war gekennzeichnet vom großen Leid der Arbeiterschicht, welche ca. 90% der Bevölkerung ausmachte. Die Arbeiter lebten und arbeiteten in menschenverachtenden Umständen unter der Knute der Industriellen. Dickens greift diese Hoffnungslosigkeit auf und stellt sie am Beispiel Oliver Twists dar, welcher als Inbegriff von Unschuld und Anstand charakterisiert wird, wohingegen seine Umwelt vom moralischen Verfall des entfesselten Kapitalismus‘ geprägt ist.

Inhalt:

Oliver Twist wird in den 1830er Jahren in einem Armenhaus in Dorset geboren. Seine ihm unbekannte Mutter starb bei seiner Geburt und hinterließ nur ein Amulett mit einem Bild von ihr. Dieses Kleinod wird in der weiteren Handlung noch eine bedeutungsvolle Rolle einnehmen. Das Armenhaus wird von Mrs. Corney geführt, die eine geizige und gehässige Frau ist. Oliver wächst dort auf, bis er neun Jahre alt ist. Sein Aufenthalt in dieser Institution ist gekennzeichnet von Entbehrungen und Lieblosigkeit. Die Kinder bekommen gerade so viel zu essen, dass sie nicht verhungern, und hin und wieder nicht einmal das...
Durch einen unglücklichen Zufall wird Oliver für fünf Pfund an den örtlichen Sargtischler verkauft. Dort allerdings gerät er unverschuldet in eine Prügelei mit dem Gehilfen des Tischlers und muss in Richtung London fliehen. Völlig ausgehungert trifft er auf John Dawkins, welcher ihn zu seinem Boss, Fagin, bringt. So landet Oliver ungewollt in einer Diebesbande und das Schicksal mit seinen Tücken und Windungen nimmt seinen Lauf.


Umsetzung:

Wir werden dieses Stück als Musical mit gleichzeitiger Live-Band und einem nahezu 50 Personen starken Chor aufführen. Die Vorbereitungen laufen dazu schon seit September 2016 auf Hochtouren und wir kommen gut voran.

Die Hauptpersonen sind:

Oliver Twist, gespielt von Jule M. und Johanna T. und Emely L.

Mr. Brownlow, gespielt von Markus P.


Bill Sikes, gespielt von Oliver K.

Teil II des Max-Frisch-Doppelpacks

Andorra

 

Andorra

Max Frisch: Andorra als Schultheater

Das Gymnasium ist nach wie vor der Maxime Wilhelm von Humboldts verpflichtet: Der Mensch sucht „soviel Welt als möglich zu ergreifen und so eng, als er nur kann, mit sich zu verbinden.“
So steht es in der Präambel des neuen Lehrplans für das achtjährige Gymnasium in Bayern, und wo könnten Schüler andere Weltbilder oder Lebensentwürfe direkter kennenlernen und mit dem eigenen Denken und Empfinden vergleichen als beim Theaterspielen?

So machten sich die TeilnehmerInnen des Wahlkurses ‚Theater und Film‘ sowie der Theatergruppe der Unter- und Mittelstufe des Gymnasiums Scheinfeld am 10. und 11.03.2016 daran, Max Frischs „Andorra“, eines der bedeutendsten deutschen Theaterstücke der Nachkriegszeit und eines der größten Publikumserfolge in den ersten Jahren nach seiner Uraufführung 1961, auf die Bühne der Wolfgang-Graf-Halle in Scheinfeld zu bringen. Gerade für die beteiligten SchülerInnen der Unterstufe war es sicher nicht leicht, sich mit dem Thema des Dramas, der menschlichen Neigung, in Vorurteilen zu denken und entsprechend zu handeln, was zu Hass, Gewalt und Vernichtung des anderen führt und mit der eigenen Schuldverdrängung verbunden ist, auseinanderzusetzen. Dennoch erscheint es wichtig, gerade die Aufforderung zur Überwindung von Klischees und Feindbildern, die den anderen, den Außenseiter, den Fremden, in seinem Wesen außenbestimmen und darüber hinaus das Zusammenleben der Menschen erschweren oder unmöglich machen können, die Frisch in diesem Text thematisiert, in der heutigen Zeit sehr ernst zu nehmen und die beklemmend aktuellen Mechanismen, die der Autor beschreibt, durchschauen zu lernen.

Frischs Drama spielt zu einer nicht näher bezeichneten Zeit in einem Kleinstaat, „Andorra“, der zur Geschehenszeit vom Nachbarstaat, den „Schwarzen“, bedroht wird. Es thematisiert das Schicksal des jungen Andri, des unehelichen Sohnes des Lehrers mit einer „Senora“ von drüben, der von seinem Vater als von dort geretteter jüdischer Junge nach Andorra gebracht wird, da die Eltern aus Angst vor Verfolgung über ihre Liaison schweigen. Die Andorraner sehen infolgedessen in Andri den Juden, von dessen Art und Verhalten sie feste Vorstellungen haben, die von Andri nach anfänglicher Gegenwehr übernommen werden als seine eigene Identität. Auch als er nach dem Besuch seiner eigentlichen Mutter die Wahrheit erfährt, rückt er von der ihm zugewiesenen Rolle nicht ab, sieht darin den Grund für die verwehrte Heirat mit seiner Halbschwester Barblin und geht schließlich dem Tod entgegen mit einer Art trotzigem Stolz als Teil eines von allen verfolgten Volkes.

Wenn man sich die konzentrierte Ernsthaftigkeit vergegenwärtigt , mit der die SchülerInnen aller Altersstufen an beiden Abenden zu Werke gingen, dann darf man als sicher annehmen, dass alle Beteiligten sich die Botschaft des Stückes zu eigen gemacht haben, gerade weil sie sich mit den typischen menschlichen Verhaltensweisen, den teilweise geradezu abstoßend wirkenden Verleugnungs- und Verdrängungsmechanismen der handelnden Figuren auf zwei Zeitebenen, der eigentlichen Handlung sowie der Rückschau als Zeugen im Gericht, auseinandersetzen mussten.

Sehr eindrucksvoll war dies bei allen Schauspielern bei der Darstellung des Verhaltens der Andorraner bei der ‚Judenschau‘ zu beobachten, als die Bewohner den verstummten Todeskandidaten Andri, der lediglich die einzige Erinnerung an seine getötete Mutter (Alina S.) zu bewahren sucht, aus der Erleichterung, selbst davongekommen zu sein, mit gedankenloser Härte als „typisch jüdisch“ bezeichnen. Andri, sehr eindringlich verkörpert von Christoph R., muss zuvor nicht nur berufliche Enttäuschungen verkraften durch Wirtin (Melissa I.) wie Schreiner (Jule M.), sondern auch den vermeintlichen Betrug der von ihm über alles geliebten Barblin (Christin G. bzw. Ramona R.) mit dem Soldaten Peider, sehr differenziert dargestellt durch Markus P.. Gerade auch im letzten Bild, der Klage der wahnsinnig gewordenen Barblin um den geliebten Andri, gelang es beiden Darstellerinnen durch ihr eindringliches Spiel, die beklemmende Erkenntnis nicht wiedergutzumachender Schuld nicht nur den Umstehenden auf der Bühne, sondern in direkter Anrede auch dem gebannt zuhörenden Publikum zu vermitteln.

Anhaltender Beifall und großes Lob von allen Seiten belohnte die Darsteller, neben den bereits genannten waren dies Nina D. als Idiot, Lena H. (Geselle), Valeria P. (Jemand), Stefan V. (Lehrer Can), Johanna T. (seine Frau), Amelie W. (Amtsarzt), Carla F., Juna M., Stella M., Charlotte S. und Anna-Marie K. als Andorraner, Melissa P. (Pater), Charlotte S. und Emely L. als Beteiligte an der Judenschau, Yannik S. (Judenschauer) und Maximilian I., Lukas P., Peter M. und Jonas B. als Soldaten, für ihre Mühe.

Suzanne Nennmann, OStRin, Leiterin der Theater-AG

 

Bilder von den Proben

Schultheater 2016: Andorra Schultheater 2016: Andorra

Schultheater 2016: Andorra Schultheater 2016: Andorra

Schultheater 2016: Andorra Schultheater 2016: Andorra

Schultheater 2016: Andorra Schultheater 2016: Andorra

Schultheater 2016: Andorra Schultheater 2016: Andorra

Schultheater 2016: Andorra Schultheater 2016: Andorra

Schultheater 2016: Andorra Schultheater 2016: Andorra

Schultheater 2016: Andorra

 Fotos: Hanns Peter Bacherle

 

Theateraufführungen in der Stadthalle: 10. / 11.03.2016

Wer Suzanne Nennmanns Truppe im Haus hat, muss weder teure noch preisgünstige Ensembles einkaufen, um auf gleichbleibend exzellentem Niveau dramatische Weltliteratur abendfüllend zu präsentieren. Zusammen mit den „Halbprofis“ (Alfred Munzert) Margarete Holzapfel, Rebecca Reum und Amanda Zeisler sowie Yorick R. an den Misch- und Lichtpulten studierte sie ein und führte sie am vergangenen Donnerstag und Freitag auf: „Andorra“ von Max Frisch. Ähnlich dem im Vorjahr gezeigten Stück „Biedermann und die Brandstifter“ des Schweizer Schriftstellers – und doch ganz anders – geht es in zweiter Linie um Vorurteile und negative Selbstverleugnung, geht es in erster Linie um das Bildnis, das man sich vom andern nicht machen möge, ein Thema von biblischer Größe, geht es aber auch um Schuld, Katharsis und Opferhaltung, geht es ganz primär um die schmerzliche Menschheitserfahrung der sich selbst erfüllenden Prophezeiung. Die vielen weiblichen und männlichen Darsteller haben ihre Inszenierung mitgestaltet, sie haben ein originelles Bühnenbild nebst Vorbühne entworfen, sie haben sich immer wieder modisch-modern, aber keinen Augenblick sinnentstellend in den Text eingebracht.

Wer im Folgenden nicht genannt wird, darf dennoch höchst stolz sein, indes: Der Platz in Schulnachrichten ist endlich. Beeindruckt erinnert man sich an die selbstverliebten Figuren eines Jemand (spießig verraucht: Valeria P.) oder des Doktors (verrucht verraucht: Amelie W.), hat man den bedenkenbefreiten Idioten erlebt (Unvereinbares abgrinsend: Nina D.) oder den stummen, gnadenlos bedrohlichen Kreuzträger und Judenschauer (mit wie angegossenem Binder: Jannik S.). Die Hauptrollen greifen naturgemäß am meisten Raum, aber keine so wie Soldat Peider (Markus P.). Valentin S. spielt ihn wunderbar zweideutig, den Vater, der aus dem Suff in die Erkenntnis gelangt. Das Liebespaar schließlich (Christin G. bzw. Ramona R. als Barblin nebst Christoph R. als Protagonist Andri) wäre bei Shakespeare fast noch besser aufgehoben. Grandios!
Wolfgang Zimmermann, StD

 

 

Biedermann und die Brandstifter

 Am 17. und 18. März gab die Theatergruppe des Gymnasiums Scheinfeld unter der Leitung von OStRin Suzanne Nennmann das Stück "Biedermann und die Brandstifter" von Max Frisch.

 

Schultheater

Bilder der Aufführungen

Schultheater 2015Schultheater 2015

Schultheater 2015Schultheater 2015

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Schultheater 2015Schultheater 2015

Schultheater 2015Schultheater 2015

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Fotos: Ralf Arndt

Schultheater 2015 Schultheater 2015
Schultheater 2015 Schultheater 2015
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Schultheater 2015 Schultheater 2015
Schultheater 2015 Schultheater 2015
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Fotos: Rainer Fritsch

Der Kaufmann von Venedig

Schultheater 2014Die Theatergruppe des Gymnasiums Scheinfeld führte am 02.04. und 03.04.2014 in der Wolfgang-Graf-Halle die von Shakespeare verfasste Komödie
„Der Kaufmann von Venedig“ auf.

Das Stück handelt von der jungen Erbin Porzia, die aufgrund einer Erbschaftsklausel, die ihr reicher Vater vor seinem Tod festgesetzt hat, denjenigen Mann heiraten muss, der zwischen drei verschiedenen Kästchen, einem bleiernen, einem silbernen und einem goldenen, das richtige finden muss.

Kaufmann von Venedig

Auch ein Freund der Kauffrau Antonia, Bassanio, möchte sein Glück in der Wahl des richtigen Kästchens versuchen und damit die Liebe Porzias gewinnen.

Um die teure Ausstattung für die Bewerbung in Belmont bezahlen zu können, bittet er seine Freundin Antonia um Geld. Da diese jedoch ihr komplettes Vermögen in ihre Handelsschiffe, welche bereits ausgelaufen sind, investiert hat, nimmt sie bei Shylock, einem jüdischen Kaufmann, bei uns einer Kauffrau, einen hohen Kredit auf. Für diesen Kredit muss sie allerdings mit einem Pfund Fleisch aus ihrem eigenen Körper bürgen.

Angekommen in Belmont, stellt sich nun neben den vielen anderen Anwärtern, welche teilweise eine lange Reise auf sich genommen haben, auch Bassanio der Herausforderung, die richtige Truhe zu finden.

Währenddessen gelingt Jessica, der Tochter Shylocks, die Flucht von zuhause und damit auch aus dem Ghetto in die Arme ihres Liebhabers Lorenzo. Für Shylock bricht damit eine Welt zusammen, da sie nun nicht nur ihr Geld, welches Jessica mitgenommen hat, sondern auch ihre Tochter und damit die liebsten Dinge in ihrem Leben verliert.

Als sich schließlich die Nachricht verbreitet, dass Antonia ihre Schiffe und somit ihr gesamtes Vermögen auf See verloren hat, ist ihr einziger Trost die erhoffte Demütigung Antonias. Sie fordert Antonias Herz als das versprochene Stück Fleisch und fordert gerichtlichen Zuspruch.

Der mittlerweile mit Porzia verheiratete Bassanio erfährt von dieser Nachricht und eilt seiner Freundin zur Hilfe.

Unter den Augen und dem Vorsitz des Dogen von Venedig kommt es zu einer denkwürdigen Gerichtsverhandlung, in der ein junger Doktor des Rechts aus Rom Shylocks Anspruch klären und einen Ausweg aus dem juristischen Labyrinth finden soll. Es ist eine Gerichtsverhandlung, über die man noch Jahre sprechen wird. Sie wird von Männern geführt, aber letztlich nicht von ihnen entschieden...

 

 

Shakespeare in Love

Am 07. März. 2013 gab die Theatergruppe des Gymnasiums Scheinfeld unter der Leitung von OStRin Suzanne Nennmann das Stück "Shakespeare in Love" (Nicht nach dem offiziellen Drehbuch!).
Unterstützt wurde die Theategruppe durch unsere ehemalige Schülerin Amanda Zeisler, die die Regieassistenz übernahm, sowie den Schauspieler Aron-Manuel Kraus.

Zum Stück

William ShakespeareSchlechte Zeiten für William Shakespeare: Er hat kein Liebesleben, er hat kein Geld und außerdem auch noch eine Schreibblockade, weswegen sein bereits verkauftes Werk "Romeo und Ethel, die Tochter des Piratenkönigs" auch noch nicht einmal vollendet ist.
Trotzdem beginnt Philip Henslowe mit den Proben für das Stück, doch die Schauspieler sind miserabel. Da erscheint der fragile Thomas Kent, der zwar gut spielen kann, aber nach der Probe davonläuft. Eigentlich ist er nämlich eine Frau, die Näherin Rosalind.
Will folgt ihm und macht in einem Herrenhaus die Bekanntschaft von Viola de Lesseps. Die beiden finden sich auf Anhieb sympathisch, doch Viola ist einem Lord versprochen und soll in 14 Tagen heiraten.
Ihre große Liebe ist das Theater, doch Frauen dürfen im 16. Jahrhundert nicht spielen und die Verlobte eines Lords schon gar nicht.
Trotzdem wagt Viola Shakespeare ihre Liebe zu gestehen und allmählich arbeitet dieser das Stück um... in "Romeo und Julia".

 

Fotos der Aufführung

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Fotos: R. Arndt

 

Elizabethan Garland

 

 

 

 

Gullivers Reise

GulliverAm 20.10.2011 gab die Theatergruppe des Gymnasiums Scheinfeld unter der Leitung von OStRin Suzanne Nennmann das Stück "Gullivers Reise" nach Jonathan Swift.

Zum Stück

Der Autor

"I have ever hated all nations, professions, and communities, and all my love is toward individuals"

Jonathan Swift (1667-1745) war anglikanischer Priester, Politiker und Schriftsteller und vor allem ein eminent kritischer Geist, der zunächst, mit besten Beziehungen versehen, seine verhasste irische Heimat in Richtung England verließ, um dann Jahre später desillusioniert nach Irland zurückzukehren und diese Erfahrungen in das Fazit zu fassen, der Mensch sei kein vernünftig denkendes und handelndes Wesen, sondern lediglich vernunftfähig - unter den günstigsten Voraussetzungen...

Die Handlung

Im ersten Teil seines satirischen Werkes "Gulliver's Travels" beschreibt er die Aufnahme seines Helden in Liliput, dem Land der zwergenhaften Liliputaner, bei denen dieser unmittelbar mit der Brutalität, dem Egoismus und der Dummheit der Hofschranzen konfrontiert wird. Dieses Verhalten der Eliten steht in scharfem Kontrast zur mitfühlenden Menschlichkeit Einzelner.
Um zu zeigen, dass das kritisierte Verhalten nicht auf charakterliche Mängel einzelner Beamter oder Monarchen zurückzuführen ist, werden in unserer Bearbeitung des Texts, der fälschlicherweise (und unter dem Einfluss der Zensur) als "Kinderbuch" bekannt ist, einzelne Rollen doppelt besetzt.

 

Fotos der Aufführung

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Fotos (20.10.2011): R. Arndt

 

End

 

Leonce und Lena

Im Februar 2011 führte die Theatergruppe beim Kulturabend unter der Leitung von Frau OStRin Suzanne Nennmann die Komödie "Leonce und Lena" von Georg Büchner auf.

Über Leonce und Lena: Wikipedia-Artikel

Der Text des Stücks (Zeno.org)

Das Drama als Hörbuch (Gutenberg.org)

 






Fotos: Rainer Fritsch

Schultheater: Samuel Becketts Endspiel

Im Schuljahr 2007/08 probte die Theatergruppe am Gymnasium Scheinfeld unter der Leitung von OStRin Suzanne Nennmann das Stück "Endspiel" von Samuel Beckett, das am 29.07.2008 aufgeführt wurde.

Links:

Samuel Beckett (Wikipedia-Artikel zum Autor)
Endspiel (der deutsche Text des Einakters)

Fotos der Aufführung

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Fotos (29.07.2008): R. Arndt

Weihnachtsabend 2007

Am 20. 12. 2007 boten die Theatergruppe (Leitung: OStRin Suzanne Nennmann), der Schulchor und die Klasse 5a (Leitung: StR Stephan Wagner) des Gymnasiums Scheinfeld ihren Besuchern einen vorweihnachtlichen Abend.
Zunächst stand eine musikalische Einstimmung durch die 5a, die mit viel Freude einige Weihnachtslieder zum Besten gab, auf dem Programm.
  "Eine Weihnachtsgeschichte" (A Christmas Carol) von Charles Dickens wurde von der Theatergruppe der Unter- und Mittelstufe wie gewohnt in hoher Qualität geboten. Es ist die Geschichte des geizigen und verbitterten Ebenezer Scrooge, der durch drei Geist-Erscheinungen am Heiligen Abend zu einem besseren Menschen wird.

Links:

Informationen zu Charles Dickens auf Wikipedia.
A Christmas Carol (Englischer Text bei Gutenberg.org)
Scan einer besonders schönen Druck-Ausgabe von ca. 1920 auf Archives.org
Auf Deutsch bei Literaturnetz.org

Fotos der Aufführung

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Fotos (20.12.2007): R. Arndt

Schultheater: Shakespeares Romeo und Julia

William Shakespeares (1564-1616) Dramen stehen in Scheinfeld seit vielen Jahren auf dem Programm der Theatergruppe.
Dieses Jahr hatten Frau OStRin Suzanne Nennmann und ihre Truppe die Tragödie Romeo und Julia ausgewählt. Das Stück wurde im Rahmen des Schwarzenberger Herbstes 2007 zum Thema Liebe am 14. und 15. Oktober 2007 in der Wolfgang-Graf-Halle in Scheinfeld aufgeführt.

Aus dem Programm:
"Die 1597 veröffentlichte Tragödie von William Shakespeare schildert die Geschichte zweier junger Liebender, die verfeindeten Familien angehören.
Romeo, Sohn der Montagues, verliebt sich unsterblich in Julie aus dem Hause Capulet.
Das Stück endet mit dem Doppeölfreitod Romeos und Julias. Durch den Anblick ihrer Leichen erschüttert, versöhnen sich die feindlichen Familien.
Romeo und Julia ist eines der populärsten Werke Shakespeares und eine der berühmtesten Liebesgeschichten der Weltliteratur überhaupt. Es war von Beginn an ein sehr bewundertes Stück, worauf die vielen Zitate in anderen Werken hinweisen. Der Erfolg setzte sich auch jenseits von England fort: Romeo und Julia wurde von wandernden englischen Schauspielertruppen in deutscher Fassung bereits seit Beginn des 17. Jahrhunderts in ganz Europa aufgeführt.
Doch das Stück ist nicht eindeutig einem Genre zuzuordnen. Shakespeares Leidenschaft für Wortspiele, die auch vor Kalauern und deftigen Witzen nicht zurückschreckt, rückt die scheinbar klassische Tragödie über lange Passagen in die Nähe einer Komödie. Aus diesem wilden Konzert verschiedener Stimmen in den widersprüchlichsten und schrillsten Tonarten über das Thema "Liebe" trifft der neue Ton, mit dem sich zwei junge Menschen zaghaft und verwirrt an ein noch nie zuvor erlebtes Gefühl herantasten, umso gewichtiger hervor."

Links:

William Shakespeare (Wikipedia-Artikel zum Autor)
Romeo und Julia Inhaltszusammenfassung (Schülerwissen bei william-shakespeare.de) "Romeo und Julia" (Text des Dramas bei Projekt Gutenberg)

Fotos der Aufführung

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Fotos (14.09.2007): R. Arndt

Friedrich Dürrenmatt: Die Physiker

Neben den Stücken Shakespeares liegt ein weiterer Arbeitsschwerpunkt der Theatergruppe auf Dürrenmatts Werk. Nach der fulminanten Aufführung des Besuchs der alten Dame im Jahr 2004 standen am 04. und 05.05.2007 Die Physiker unter der bewährten Leitung von OStRin Suzann Nennmann auf dem Spielplan.

Aus dem Programm

Diese 1961 verfasste und nach der überarbeiteten Fassung von 1980 von uns gespielte Komödie von der Verantwortung des Wissenschaftlers, vor allem des Atomphysikers, scheint in diesen Tagen, in denen wir des Atomphysikers und Philosophen Carl Friedrich von Weizsäcker gedenken und in politischer Hinsicht mehr denn je die Auswirkungen der technologischen Anwendung der Leistungen der Atomphysik zu fürchten haben, aktueller denn je zu sein. Die Erkenntnis des Physikers Johann Wilhelm Möbius, der Hauptfigur des Stückes, dass, was einmal gedacht wurde, auch durch die größten persönlichen Opfer nicht mehr zurückgenommen werden kann, ist die zentrale Tragödie dieses Textes, der dennoch von seinem Schöpfer als Komödie bezeichnet wurde und über weite Strecken als solche behandelt wird. [...]

Getreu dem Motto "Unserer Zeit kommt nur die Komödie bei" hat Dürrenmatt sein ernstes Thema satirisch gestaltet und verfolgt bei der zunächst sogar inhuman erscheinenden turbulenten Handlung eine streng moralische Absicht: "Es gibt Risiken, die man nie eingehen darf: Der Untergang der Menschheit ist ein solches."

Bilder der Aufführung

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Fotos: R.Arndt

Schultheater 2006:
Shakespeares Ein Sommernachtstraum

Schultheateraufführung am 24/25. 03. 2006

"A Midsummer Night's Dream" oder "Sommernachtstraum" von Shakespeare aus dem Jahr 1595/96 gilt als Höhepunkt seines frühen Komödienschaffens, ja sogar als vollkommenstes der Shakespeareschen Lustspiele.

Gespielt wurden die Rollen von Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 bis 13 sowie einem Lehrerkollegen, Herrn StR Peter Reus, der sich freundlicherweise zur Verfügung stellte, unter der Leitung von Frau OStRin Suzanne Nennmann. Geprobt wurde wöchentlich von September bis März sowie an einzelnen Ferientagen, da das komplizierte Gefüge der einzelnen Szenen sonst in dieser Zeit nicht zu bewältigen gewesen wäre.

Weitere Informationen

William Shakespeare Ein Sommernachtstraum.
Den Text des Dramas zum Herunterladen (Deutsch) finden Sie hier.

Bilder

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Fotos von R. Arndt am 24.03.2006

Schultheater 2005:
Shakespeares Viel Lärm um nichts

Schultheateraufführung am 08. 07. 2005

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Ankunft der hohen Herren Der Intrigant Die Gesellschaft tanzt Galante Musik Die Junggesellin wird getäuscht Martina Finster-Hofmann als Beatrice Die Intrige nimmt ihren Lauf Comic relief à la Shakespeare: Auftritt der Stadtwache Die Übeltäter verraten sich Die Hochzeit... 'Das sieht mir nicht wie Hochzeit aus!' Hero am Boden zerstört Das scharfzüngige Liebespaar Die Übeltäter werden überführt Ein Wortgefecht von vielen Benedikt tötet den Intriganten Die vermeintliche Braut Hero gibt sich zu erkennen Ein letztes(?) Wortgefecht Die Paare glücklich vereint Hochzeitsfeier

Fotos von R. Arndt

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